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Ach, wir könnten es so schön haben auf dieser Welt! Es ist ja nicht so, als wüssten wir nicht, was ein gutes Leben ausmacht - im Gegenteil! Seit Jahrtausenden beschäftigen wir uns mit dieser Frage und kommen immer wieder zu ähnlichen Antworten. Und doch scheint es so, als hätten wir keine Ahnung, was wir tun müssten, damit es uns allen auf dieser Welt gut geht. Das ist komisch...

Ironischerweise glauben wir sogar, dass wir bereits das tun, was uns zu einem guten Leben verhilft, und dass am Ende unserer Handlungen und unseres Bemühens das gute Leben steht. Wenn wir uns zweckorientiert fragen: „Warum tun wir A?“, dann ist unsere Antwort oft: „Damit B eintritt.“ Und wenn wir uns fragen: „Warum B?“, dann ist unsere Antwort oft: „Damit C folgt.“ Und das geht so lange weiter, bis wir an einem Punkt angekommen sind, den wir nicht weiter begründen können, sondern der intrinsisch gut ist - zum Beispiel das gute Leben. Auf die Frage, warum man denn gut leben oder glücklich sein möchte, kann man schlecht mit einem „Damit…“ antworten. Es ist einfach so. Deswegen glauben viele Philosophen, dass die Letztbegründung unserer Handlungen bzw. unser oberstes Strebensziel eben das gute Leben ist.

Das Problem hierbei ist, dass wir oft zwar glauben, dass die Dinge, die wir tun oder die wir anstreben, uns zu einem guten Leben verhelfen. In Wirklichkeit entfernen sie uns aber nur immer weiter von unserem eigentlichen Ziel.

Was ich deshalb zeigen möchte, ist: Auch wenn wir in vielem noch so gespalten sind, geht es im Kern immer um das Gleiche und wir täten gut daran, uns dies öfter vor Augen zu führen - als Individuum und als Menschheit. Mein Anliegen besteht also gewissermaßen darin, an das zu erinnern, was eigentlich wirklich wichtig und wertvoll ist.

Herzlichst,

Ihr Eric W.F. Seuberth

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